Mit einem Draht um die Welt

Donnerstag, 25.06.26
Freitag, 26.06.26
Montag, 29.06.26
Dienstag, 30.06.26

Tagebuch der Projektgruppe „Amateurfilm entdecken – Funken und Kommunikation verstehen

Im Rahmen der Projektwoche des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Weimar haben wir vom 25.06. bis 30.06.2026 einen Workshop zum Thema „Amateurfunk entdecken – Funken und Kommunikation verstehen“ durchgeführt. Dieser Workshop ist gedacht als Auftakt für die Etablierung einer Arbeitsgemeinschaft Amateurfunk an unserem Gymnasium.
 

Weimar, den 25.06.2026

Liebes Tagebuch,

heute haben wir in der Arbeitsgemeinschaft Amateurfunk gelernt, was Amateurfunk überhaupt ist. Ich fand den theoretischen Teil nicht so schön wie den praktischen Teil. Ich hätte auch gern selber gefunkt, aber wir durften nur zuhören. Das mit den Zahlen 88, 55, 99, 73 fand ich spannend. (Clara, Klasse 5)

Ich hatte heute viel Spaß: Als erstes hat  uns Herr Voigt in die Welt des Amateurfunks eingeführt. Danach haben wir eine Antenne aus Draht aufgebaut. Als nächstes haben wir den Menschenfunk abgehört. Daraufhin haben wir mit dem Computer gefunkt. Ich habe viel gelernt und es war sehr abwechslungsreich. (Alfred, Klasse 5)

Am Anfang des Projekts gab es eine kurze Einführung in das Thema „Mit einem Draht um die Welt“. Dann gingen wir auf das Dach, um einen Draht zu spannen. Herr Koch gab mir die Kamera, um ein paar Fotos zu machen. Dann gingen wir wieder rein und lauschten den Funksignalen. Wir lernten das „Funkalphabet“ und später funkten wir mit Hilfe eines Computers. (Philip, Klasse 6)

Wir haben gelernt, wie man mit Hilfe des Funks kommuniziert, haben andere Funkamateure gesucht … und jedes Land eine Kontaktaufnahme farbig markiert. (Christobal, Klasse 5))

Heute hat uns der Amateurfunker Herr Voigt besucht. Er war sehr charmant und konnte seine Begeisterung gut auf uns übertragen. Dabei gab er uns allgemeine Informationen zum Funken. Dazu gehörten übliche Abkürzungen und die Etikette beim Funken. Nachdem wir einen Draht, der als Antenne diente, über das Schuldach gespannt hatten, konnten wir endlich richtige Signale empfangen. Unser erster Empfänger, ein deutscher Amateurfunker, hat Glücksgefühle in mir ausgelöst. Am Ende haben wir noch per Computer gefunkt. Das war aber sehr abstrakt und theoretisch. (Dan, Klasse 10)

Heute wurde uns die Basis des Amateurfunks beigebracht, wobei wir unter anderem das phonetische Alphabet aufgelistet und verwendet haben. Anschließend wurde uns gezeigt, wie man das Funkgerät verwendet und wie man sich mit Augen und Ohren, aber auch per Computer unterhalten kann. Am Ende haben wir einige uns bekannte Länder aufgelistet und versucht, mit Amateurfunkern dieser Länder per Computer zu kommunizieren. (Mathilda, Klasse 10)

Herr Voigt vom Deutschen Amateurfunkverein hielt heute einen kleinen Vortrag über Amateurfunk im Allgemeinen. Anfangs besprachen wir, was Amateurfunk ist und welche Geräte funken, also durch elektromagnetische Signale Informationen übertragen. Wir besprachen verschiedene Arten von Antennen und konnten auf dem Schuldach eine 20m lange Drahtantenne spannen. Wir lernten das Buchstabieralphabet und haben verschiedene Rufzeichen erhalten und „entschlüsselt“. Letztendlich funkten wir über Computer und sahen anschließend, welche Orte unsere Signale erhalten hatten. Der Tag war sehr informativ. (Jonathan, Klasse 10)

 

Weimar, den 26.06.2026

Liebes Tagebuch,

heute waren wir im Weimarhallenpark und haben zum Beispiel Kunst-Fledermäuse gesucht, das hat mir am meisten Spaß gemacht. Die Fuchsjagd fand ich ganz schön schwer. Aber heute fand ich es besser als gestern, die Zeit ist auch viel schneller vergangen. (Clara, Klasse 5)

Wir gingen in den Weimarhallenpark. Dort haben wir in Gruppen an drei Stationen gearbeitet. Mit Hilfe eines Gerätes musste man Fledermausattrappen, welche andere versteckt hatten, suchen. Diese Fledermausattrappen gaben Ultraschallsignale von sich und waren teilweise sehr komplex versteckt. Außerdem machten wir mit zwei Experten eine Fuchsjagd. Die „Fuchsjagd“ bezeichnet eine Sportart, in der man Sender mit einem Empfänger sucht. Es war sehr irritierend, dass man tatsächlich nach dem schwächsten Signal schaut. Letztendlich konnte man auch mit Licht kommunizieren. Alles sehr interessant. (Dan, Klasse 10)

An diesem Tag haben wir uns über Lichtsignale verständigt und eine Art des Orientierungslaufs betrieben. Der Orientierungslauf heißt „Fuchsjagd“. Bei der Fuchsjagd sucht man mit Hilfe eines Funkgeräts ein Objekt, welches in einem Radius von 50m ein Signal abgibt. (Kalle, Klasse 10)

Zum Schluss haben wir noch experimentiert, wie gut eine Kommunikation über Licht funktioniert, wobei wir sogar Musik abspielen und hören konnten. (Mathilda, Klasse 10)

Zum Schluss haben wir uns über weite Strecken unterhalten. (ELISE) Es war ein sehr schöner Tag. (Moritz, Klasse 7)

Begleitet und geholfen haben uns zwei weitere Mitglieder des Amateurfunkvereins. Trotz der Hitze war auch dies ein interessanter Tag, der auch sportlicher als der gestrige war. (Jonathan, Klasse 10)

Wir haben am Ende Eis gegessen und unsere Tagebucheintragungen geschrieben. (Christobal, Klasse 5)

 

Weimar, den 29.06.2026

Liebes Tagebuch,

heute haben wir gelötet. Ich fand es super cool, aber ich habe mir den elektronischen Würfel anders vorgestellt. Ich fand es blöd, dass wir manchmal warten mussten. Herr Voigt hat uns viel erzählt, aber manchmal hat er gesagt „Das hattet ihr bestimmt in Physik“. Da konnten alle, die noch kein Physik hatten, gar nicht mitreden. Schade war es, dass wir den Würfel nicht fertig bekommen haben. (Clara, Klasse 5)

Heute hat uns Herr Voigt erneut besucht. Es war schön, ein bekanntes Gesicht wiederzusehen. Leider wird er nicht erneut kommen. Etwas entfernt vom eigentlichen Thema „Funken“ haben wir gelötet. Zuerst haben wir in einer Übung elektronische Schaltungen mit einer LED gelötet und uns dann dem elektronischen Würfelbausatz AS406-Rot-G gewidmet. Was für ein Name! Hier hat sich mal wieder meine bescheidene Feinmotorik gezeigt, denn gut sah es bei mir nicht aus. Umso erfreulicher war es, als es dann trotzdem funktioniert hat. Vom Löten halte ich aber lieber Abstand. (Dan, Klasse 10)

Es war heute die spannendsten und aktivsten Stunden der Projektwoche. Ich lernte zu löten und es war ein spektakuläres Erlebnis. Am Anfang war ich nicht so gut, doch ich besserte mich sehr schnell. Wir haben angefangen, den elektronischen Zufallswürfel zu bauen, zu löten und zusammenzustecken.   Ich kann mir vorstellen, dass es echt schwer ist, ein echtes Funkgerät zu bauen. (Alfred, Klasse 5)

Heute löteten wir. Als erstes hatten wir ein wenig Theorie. Kurz danach ging es in die Praxis und wir brachten ein LED zum Leuchten. Dann begannen wir, einen elektronischen Würfel zu bauen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. (Leo, Klasse 6)

Heute haben wir einen einfachen Schaltkreis, der eine LED (Light Emitting Diode) zusammengelötet. Danach haben wir begonnen, einen Schaltkreis zu löten, der wie ein Würfel zufällig eine Zahl von 1 bis 6 ausgibt. (Konrad, Klasse 10)

Heute haben wir einen Schaltkreis mit LED-Lampen und einen digitalen Würfel gelötet. Es hat viel Spaß gemacht, da die Lampen geleuchtet haben. Leider sind die Würfel noch nicht fertig, aber wir warten voller Vorfreude darauf, sie morgen zu beenden. (Benedict, Klasse 8)

Heute haben wir gelötet. Ich fand es sehr cool, dass es wenig Theorie und viel Praxis gab. Wir haben zwei verschiedene LEDs zum Leuchten gebracht und einen Würfelmechanismus angefangen. (Maksym, Klasse 8)

Wir benutzten einen Widerstand und eine LED, um einen Stromkreis zum Bestimmen der Planck-Konstante (Stoff Klasse 11) zu löten. Die Aufgaben waren für mich eher leicht, da ich bereits vorher schon gelötet hatte. Somit konnte ich relativ schnell gute Ergebnisse vorzeigen. (Jonathan, Klasse 10)

 

Weimar, den 30.06.2026

Liebes Tagebuch,

heute haben wir den Würfel fertig gemacht. Und durften sogar mit jemandem (Gary) funken. Er hat uns sogar Fragen beantwortet. Das hat Spaß gemacht. (Clara, Klasse 5)

Ich habe meinen Würfel fertig gelötet! Erst hat er nicht funktioniert, weil die Batterien zu schwach waren. Danach haben wir die Antenne aufgebaut, die uns das Funken mit Gary per Satellit möglich gemacht hat. Ich habe ihn nach dem Wetter gefragt. Er sagte, dass es der strahlendste Himmel und zwischen 40 und 45 Grad heiß sei. Jetzt gucken wir uns die Satellitenantenne genauer an. (Alfred, Klasse 5)

Am vierten Tag haben wir zuerst die Lötarbeiten beendet. Dann kam Herr Auerswald zu uns an die Schule und hat mit uns eine sehr große Antenne aufgebaut. Anschließend haben wir mit Gary in Südafrika gefunkt. Es war ein sehr gelungener Tag. (Moritz, Klasse 7)

Der heutige Tag war sehr produktiv. Die meisten konnten ihre Würfel fertigstellen. Danach mussten wir aufräumen und für unseren Lehrer Herrn Bauer viele Aufgaben erledigen. Herr Auerswald legte 120 km zurück, um eine Antenne auf dem Schuldach zu errichten. Dadurch konnten wir dann mit seinem südafrikanischen Freund Gary sprechen. Dieser war wirklich außergewöhnlich freundlich und nahm sich für jede Frage viel Zeit. Es war sehr aufregend, auf Englisch sprechen zu müssen. (Dan, Klasse 10)

Heute stellten wir unseren tollen Würfel fertig und wir haben mit einer Station in Südafrika gesprochen. (Richard, Klasse 8)

Heute haben wir den gestrigen Würfelbausatz zu Ende gebaut. DIE LED gerade einzulöten, war die bis jetzt kniffligste Aufgabe. Es war allerdings sehr schön, das fertige funktionierende Resultat zu sehen. Anschließend haben wir uns mit Amateurfunk über Satellit beschäftigt. Dabei haben wir mit dem 70jährigen Gary geredet, welcher in Südafrika lebt. Wir konnten ihm verschiedene Fragen auf Englisch stellen. Diese Konversationen erwiesen sich auch als abwechslungsreich. (Jonathan, Klasse 10)

Ermöglicht wurde diese Projektarbeit durch die freundliche Unterstützung
der Stadtwerke Weimar GmbH
- des Vereins Deutscher Ingenieure/Thüringer Bezirksverein e. V.
- des VDE Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V./Bezirksverein Thüringen
- des Vereins „Freunde und Förderer des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Weimar

Vielen Dank an unsere Unterstützer!