Die Schulsozialarbeit fragen?

Gute Idee! Denn zur Schulsozialarbeit gehen, heißt nicht automatisch, dass du Probleme haben musst. Schulsozialarbeit ist vor allem da für: Ideen, Wünsche, Ziele, Projekte, Tipps für Ferienlager, Fragen zu Freizeitaktivitäten, Tischtennisbälle und Wackelturm, Malen und Lachen, Fragen, Anregungen, Überlegungen, Netzwerkarbeit, ein Blick von außen, ein Blick von innen, Achtsamkeit, Wertschätzung, da sein, zuhören, mitdenken, im Weihnachtskalender ein Türchen öffnen, beim Kopieren Hilfe bekommen, erfahren, wo die verlorene Jacke zu finden ist, eine Auszeit nehmen, einen Tee bekommen, aus dem Fenster schauen, zur Ruhe kommen, aktiv werden, zusammenarbeiten.

Und wenn es dir tatsächlich mal nicht gut geht? Auch dann ist es eine gute Idee, zu mir zu kommen. Dann überlegen wir gemeinsam: was dir helfen kann, welche Gedanken, Sorgen oder Verhaltensweisen dir beim Wachsen, Glücklichsein und Lernen im Wege stehen. Manchmal erlebt man auch Dinge, die man schwer allein tragen kann. Dann hilft es tatsächlich, mit jemandem darüber zu reden (auch wenn man das erstmal nicht glaubt;-)). Ich zum Beispiel höre dir sehr gern zu. Ich bin da, um mit dir den Weg ein kleines Stück gemeinsam zu gehen. Bis dahin, wo du selber wieder weißt, wo es für dich langgehen soll.
 

Schweigepflicht

Ich habe eine Schweigepflicht, das heißt, ich darf mit niemandem darüber sprechen, was du mir erzählst, wenn du das nicht möchtest.

Wenn Du noch nicht 14 Jahre alt bist, darf ich, in Absprache mit dir, mit deinen Sorgeberechtigten sprechen. (Denn Kinder und Jugendliche haben nach § 8 SGB VIII ansonsten auch Anspruch auf Beratung auch ohne Kenntnis der Eltern, wenn die Situation das so erfordert.)

Ab 14 Jahren gibt es das Selbstbestimmungsrecht, was besagt, dass du mit entscheiden oder sogar selbst entscheiden darfst, mit wem ich reden darf.

Gibt es Situationen, in denen du selber oder andere gefährdet sind, dann muss ich mit jemandem sprechen, um dich oder die anderen zu schützen. Wichtig: wir sprechen immer alles gemeinsam ab und du entscheidest mit.
 

Kontakt

Heidi Goretzki

Telefon:  0160 / 4803129

E-Mail:  h.goretzki[at]jul-bildung.de

Sprechzeiten:  täglich ab 8.30 Uhr

Büro: linker Gebäudeeingang, unten links an der Treppe vorbei und links die beiden Stufen hoch
 

Ebenfalls im Team

Ab sofort unterstützt Rebecca Schwarz, Studentin der Sozialen Arbeit an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Schulsozialarbeit am FSG. Sie bringt umfangreiche Erfahrungen aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit und hat ein Faible für Kunst und Musik.

Noch mehr Informationen?

Schulsozialarbeit am FSG befindet sich in Trägerschaft der JUL gGmbH und gehört dem Fachteam der Schulsozialarbeit an den weiterführenden Schulen in Weimar an.

Angebote der Schulsozialarbeit können sein:

  • Beratung von Schülern und Schülerinnen, Eltern und pädagogischen Fachkräften

  • intensive Einzelfallhilfe / Begleitung einer Einzelfallhilfe in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern

  • Präventive und intervenierende soziale Gruppenarbeit in Schulklassen

  • Initiierung und Teilnahme an Fallkonferenzen

  • Vermittlung von Angeboten der Jugendhilfe

  • Unterstützung bei Antragstellung (z.B. Bildungs- und Teilhabepaket)

  • Netzwerkarbeit

Alle Angebote von Schulsozialarbeit sind immer freiwillig.
 

Träger

JUL gemeinnützige GmbH
Am Teich 01
99427 Weimar
www.jul-bildung.de