An dieser Stelle wird das Friedrich-Schiller-Gymnasium virtuell vorgestellt. Dabei werden zukünftig auch Arbeiten von Schülerinnen und Schülern präsentiert.
 

Eine virtuelle Führung durch die Schule

Bei uns führt Sie der Schulleiter Herr Etzhold persönlich durch die Schule. (Das Video entstand anlässlich des Digitalen Tags der offenen Tür 2021.)


  

Drohnenflug über die Schule

Das Schulgebäude

Im Dezember 2020 haben die 5. Klassen im Kunstunterricht den Versuch unternommen, unser denkmalgeschütztes und in die Jahre gekommenes Schulgebäude im Hundertwasser-Stil umzugestalten. Es folgen ein paar Einblicke.


  

Die Aula

In der Aula mit ihren bleiverglasten Fenstern und Holzvertäfelungen finden regelmäßig Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen statt. Ein besonderes Highlight ist die jährliche Verleihung der Abiturzeugnisse. Die Bleiglasfenster zeigen Persönlichkeiten mit Bezug zur Weimarer Geschichte - natürlich auch den Namensgeber unserer Schule, Friedrich Schiller.


  

Der Schulhof

Skulptur im Schulhof

Seit Juni 2019 nimmt die Skulptur "Anlehnung" des Weimarer Künstlers Dr. Ulrich Barnickel ihren Platz auf dem Schulhof unseres Gymnasiums ein. Eine sich anlehnende, mannshohe Figur präsentiert sich und lädt zum Nachdenken ein.

Dr. Ulrich Barnickel erklärte die Idee hinter seinem Werk: „Welche Rolle spielt eine ,Anlehnung‘ in jedermanns persönlichem Leben? Wann und wo bzw. an wen lehnen wir uns an?“, waren die Fragen, die ihn zu seiner Arbeit inspirierten. Als Kind lehnt man sich zunächst an ältere Bezugspersonen wie Eltern, Verwandte oder Lehrer an. Später dann lehnen sich Kinder an einen selbst an. Dr. Barnickel schlägt mit seiner Skulptur auch einen Bogen zu seiner eigenen Generation, indem er fragt, wo man sich während des Älterwerdens selbst anlehnen kann. Die Antwort, so Dr. Barnickel, finden wir in den Werten, die uns Halt geben. Wir alle müssen uns fragen, welche Werte für uns wichtig sind, auch mit Blick in die Zukunft.

Das neueste Werk des Künstlers ist eine Schenkung an seine ehemalige Schule, in der er 1973 sein Abitur ablegte, und außerdem die erste Skulptur in seiner Heimatstadt Weimar. Weltweit sind von ihm an die 100 Arbeiten im öffentlichen Raum zu besichtigen. Zu seinen wohl bekanntesten Werken zählen die 14 monumentalen Skulpturen, die auf 1,4 km Länge den „Weg der Hoffnung“, ein Stück des Todesstreifens der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen und Thüringen, säumen.

Die Schulgemeinschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasiums bedankt sich sehr herzlich bei ihrem ehemaligen Schüler für das Kunstwerk. Möge die Figur viele junge und alte Menschen zum Nachdenken anregen. Und vor allem: Möge jedes Mitglied unserer Schulgemeinde immer s/eine Möglichkeit zur „Anlehnung“ haben!