Den Römern auf der Spur

Von Herrn Galluhn |
Inschriften lassen sich leichter entziffern mit einer Taschenlampe (Archäologisches Museum, Frankfurt/Main)
Speerwurf-Training im Römerkastell Saalburg
Einmal Model für römische Alltagskleidung sein!
Am Eingang des Kastells grüßt Kaiser Antoninus Pius.
Ein Fußballmatch im Sonnerschein
Nicht römisch, aber trotzdem schön: Im Kurpark erinnert dieses Bauwerk an die Freundschaft zwischen Bad Homburg und Thailand.

Es gibt doch kaum etwas Spannenderes, als wenn Inhalte aus dem Lehrbuch plötzlich greifbar und lebendig werden (vielleicht mit Ausnahme eines Döners aus dem „Haus des Döners“;-). Vom 10. bis 13. März begab sich die Klasse 9d auf Lateinfahrt, um Spuren der Alten Römer zu entdecken. Zum ersten Mal ging es dabei in den schönen Kurort Bad Homburg. Gutes Wetter, noch bessere Laune und ein abwechslungsreiches Programm machten die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Aber lassen wir die Teilnehmer*innen besser selbst zu Wort kommen…


„Beim Besuch im Archäologischen Museum in Frankfurt fand ich es interessant zu sehen, was alles erhalten geblieben ist. Das Untersuchen der Inschriften hat mir Spaß gemacht, auch wenn es aufgrund der vielen Abkürzungen kompliziert war. Aber wenn man den Dreh raushatte, versteht man es auch. Ich glaube außerdem, dass wir als Klasse noch ein Stückchen weiter zusammengewachsen sind.“ (Vito)

„Mir hat – trotz des schlechten Wetters am Mittwoch – der MainTower sehr gefallen, weil man dort auf 200 Metern Höhe eine sehr gute Aussicht über ganz Frankfurt hatte.“ (Paul)

„Die Führung durch das Römerkastell Saalburg war toll, weil die Führerin uns gut integriert hat. Es hat viel Spaß gemacht, ihr zuzuhören. Ich habe viel gelernt, zum Beispiel wusste ich noch nicht, wie aufwendig es für die Soldaten gewesen sein muss, regelmäßig ihr Nachtlager aufzuschlagen.“ (Lukas)

„Uns hat das Römerkastell besonders gut gefallen, vor allem die aktiven Sachen wie das Bogenschießen und Speerwerfen.“ (Laurenz & Philipp)

„Im Römerkastell durften wir auch ausprobieren, wie sich Soldaten, Politiker und Frauen im Alten Rom gekleidet haben. Wir wussten vorher nicht, dass man auch anhand der Kleidung sehen konnte, ob die Frau verheiratet war oder nicht. Spannend fanden wir auch, dass es mit dem Pilum einen Wurfspeer gab, der vor allem dafür eingesetzt wurde, im Schild steckenzubleiben, damit der Gegner seinen Schutz fallenlassen muss.“ (Leonhard & Stipe)

„Ich fand das gemeinsame Fußballspielen und die Spieleabende – vor allem das Werwolf-Spielen am letzten Abend – besonders schön. Neben der Jugendherberge hatten wir einen Kunstrasenplatz, auf dem sich zwei Mannschaften (mit Herrn Galluhn und mir) verausgabt haben. Fast hätte ich bei der Mini-WM sogar im Finale gegen Laurenz gewonnen.“ (Frau Zipf)

„Ich fand es gut, dass ich gemeinsam mit meinen Freunden unterwegs sein konnte und wir uns dabei noch besser kennengelernt haben.“ (Mahmoud)