Astronomie und Amateurfunk: MINT lebt am FSG

Von MINT Zukunft e. V. |
v.l.n.r.: Dr. Sven Günther (Vorstand der STIFT), Denise Heine (Sport- und Schulverwaltungsamt Weimar), Mario Koch (FSG), Prof. Dr. Christoph Meinel (Vorstandsvorsitzender von MINT Zukunft e. V.)
(c) Steffen Walther (beide Fotos)

Weimar/Jena, 8. Oktober 2026. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium Weimar ist erneut als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet worden. Die feierliche Übergabe der Urkunde fand am 6. Oktober 2026 in der Lichtwerkstatt Jena am Abbe Center of Photonics statt.

Damit erhält das Friedrich-Schiller-Gymnasium die Auszeichnung bereits zum sechsten Mal. Seit dem ersten Thüringer Jahrgang im Jahr 2011 konnte die Schule das Siegel ohne Unterbrechung verteidigen. Ein besonderer Schwerpunkt des MINT-Profils ist die Astronomie. Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit astronomischen Beobachtungen, Messungen und astrophysikalischen Fragestellungen und lernen dabei, naturwissenschaftliche Methoden praktisch anzuwenden.

Aktuell entsteht am Schillergymnasium zudem eine eigene Amateurfunkstation. Schülerinnen und Schüler planen und bauen Antennen, löten elektronische Schaltungen und setzen sich mit Funkwellen, Elektronik und Kommunikation über große Entfernungen auseinander. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Ortsverband Weimar (X03) des Deutschen Amateur-Radio-Clubs.

Astronomie und Amateurfunk ergänzen sich dabei ideal: Die Schülerinnen und Schüler erleben, wie Physik und Technik vom Experiment im Klassenraum bis zur Kommunikation über große Entfernungen und zur Erforschung des Weltraums reichen. „Wir wollen MINT nicht nur erklären, sondern erlebbar machen. Schülerinnen und Schüler sollen selbst beobachten, messen, bauen und experimentieren können“, beschreibt die Schule ihren Ansatz. Die erneute Auszeichnung versteht das Friedrich-Schiller-Gymnasium deshalb nicht als Abschluss, sondern als Ansporn, sein MINT-Profil weiterzuentwickeln.

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