Berufs- und Studienorientierung am FSG

Die Berufs- und Studienorientierung beginnt am FSG in Klasse 8. Den Jugendlichen wird im Rahmen des Unterrichts die Möglichkeit gegeben, sich ihrer eigenen Stärken und Fähigkeiten bewusst zu werden. Grundlage dafür bilden die Anregungen, Methoden und Tests aus dem „Thüringer Berufswahlpass“. Langfristig besteht das Ziel darin, dass unsere Schüler*innen nach Beendigung ihrer Schullaufbahn wissen, welche Berufs- bzw. Studienrichtung sie wählen wollen.

Grundlage der Berufs- und Studienorientierung ist für uns das Konzept für „Praxisnahe Berufsorientierung“, nach dem alle Thüringer Schulen, so auch unser Gymnasium, seit einigen Jahren arbeiten.

Das Projekt stellt eine Weiterentwicklung der Erkenntnisse und Erfahrungen aus erfolgreich abgeschlossenen Berufsorientierungsprojekten der im Verbund organisierten Träger und einen systematisch aufeinander aufbauenden Prozess der individuellen beruflichen Orientierung für jeden einzelnen Schüler und Schülerin dar. (…) Wichtige Ziele (…) sind Vorbereitung aller Jugendlichen auf die Arbeitswelt von morgen und die Unterstützung beim Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf. Das aus Mitteln des ESF sowie des Freistaates Thüringen geförderte Gemeinschaftsprojekt zur partnerschaftlichen Durchführung einer qualitätsorientierten praxisnahen Berufsorientierung in Form von Berufsfelderkundungen und Berufsfelderprobungen an Regelschulen, Gymnasien und Förderzentren der Gebietskörperschaften Weimar Stadt und Weimarer Land wird mit  Partnern des Trägerverbundes NETZWERK FÜR PRAXISNAHE BERUFSORIENTIERUNG umgesetzt.“

Informationen zur praxisnahen Berufsorientierung


Partner des FSG sind:

  • das Grone-Bildungszentrum Thüringen GmbH (Weimar, gemeinnützig)
  • das Handwerks-Bildungszentrum Weimar e.V.


Unsere Schüler*innen der 8. und 9. Klassen erleben in beiden Einrichtungen eine Potenzialanalyse und eine Woche der „praktischen Berufsfelderprobung“. Dabei erhalten sie z.B. Einblicke in Bereiche der Steuerungstechnik, Kunststofftechnik, Textiltechnik, Programmierung, Robotertechnik u.v.m. Die meisten Schüler*innen empfinden diese Projekte als Bereicherung, da sie nun konkretere Vorstellungen von den oft sehr theoretischen Berufsfeldbeschreibungen haben.

Ergänzt werden diese Angebote durch ein Bewerbungstraining in Klasse 8 im BIZ, welches von einer Mitarbeiterin der Arbeitsagentur organisiert und durchgeführt wird. Außerdem endet das 9. Schuljahr mit einem 14-tägigen Betriebspraktikum für alle Schüler*innen.

In Klasse 11 absolvieren alle Schüler*innen ein 14-tägiges „Akademisches Praktikum“. Außerdem steht der Besuch der Berufs- und Studienmesse „vocatium“ auf dem Programm.

Komplettiert wird das Angebot in der Sek. II durch verschiedene Testverfahren, die helfen sollen, individuelle Stärken und Eignungen herauszufinden. Ein „Studienfeldbezogene Eignungstest“ oder der GEVA-Test seien hier stellvertretend genannt.

Exkursionen, Messebesuche, Informationsveranstaltungen erweitern und ergänzen die o.g. Säulen unseres BO-Konzeptes. 

Frau Holz, Beratungslehrerin am FSG, ist verantwortlich für die Organisation und Durchführung aller BO-Maßnahmen an unserem Gymnasium. Bei Fragen und Problemen ist sie die Ansprechpartnerin für unsere Schüler*innen und deren Eltern.